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Software & Funktionen

EQ-Modus

Im EQ-Modus wird eine Achse möglichst parallel zur Erdachse ausgerichtet. Das reduziert Bildfeldrotation stark; mögliche Einzelbelichtungszeiten hängen zusätzlich von Ausrichtung und Mechanik ab.

Auch bekannt als: Equatorial Mode

Was es ist

Eine altazimutale Montierung dreht das Bildfeld im Lauf der Nacht. Im EQ-Modus wird das Gerät so geneigt, dass eine Achse möglichst parallel zur Erdachse steht. Gute Polausrichtung reduziert die Rotation stark und kann längere Einzelbelichtungen ermöglichen; Restfehler, Mechanik und Nachführgenauigkeit bleiben relevant.

In der Praxis

Was bedeutet EQ-Modus praktisch?

Ohne EQ-Modus

  • Bildfeld dreht sich im Lauf der Nacht
  • Kurze Einzelbelichtungen nötig
  • Randbereich geht beim Stacken verloren
  • Aufbau in Sekunden

Mit EQ-Modus

  • Deutlich weniger Bildfeldrotation bei guter Ausrichtung
  • Je nach Mechanik längere Einzelbelichtungen möglich
  • Voller Sensorbereich nutzbar
  • Ausrichtung zum Pol nötig

Häufige Missverständnisse

Stimmt das?

  • Irrtum

    Ohne EQ-Modus sind keine guten Bilder möglich.

    Richtig

    Bei kurzen Einzelbelichtungen und Live Stacking ist die Rotation beherrschbar. Der Modus zahlt sich erst aus, wenn längere Einzelbelichtungen gewünscht sind.

Häufige Fragen

Fragen zu EQ-Modus

Brauche ich den EQ-Modus als Einsteiger?

Nein. Wer kurze Belichtungen stackt, kommt ohne aus. Weil er sich nicht nachrüsten lässt, lohnt sich die Frage trotzdem vor dem Kauf.

Ist der EQ-Modus kompliziert einzurichten?

Er verlangt eine ungefähre Ausrichtung zum Himmelspol. Die Geräte führen per App durch den Schritt, es bleibt aber ein Handgriff mehr als beim einfachen Aufstellen.

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