EQ-Modus
Im EQ-Modus wird eine Achse möglichst parallel zur Erdachse ausgerichtet. Das reduziert Bildfeldrotation stark; mögliche Einzelbelichtungszeiten hängen zusätzlich von Ausrichtung und Mechanik ab.
Was es ist
Eine altazimutale Montierung dreht das Bildfeld im Lauf der Nacht. Im EQ-Modus wird das Gerät so geneigt, dass eine Achse möglichst parallel zur Erdachse steht. Gute Polausrichtung reduziert die Rotation stark und kann längere Einzelbelichtungen ermöglichen; Restfehler, Mechanik und Nachführgenauigkeit bleiben relevant.
In der Praxis
Was bedeutet EQ-Modus praktisch?
Ohne EQ-Modus
- Bildfeld dreht sich im Lauf der Nacht
- Kurze Einzelbelichtungen nötig
- Randbereich geht beim Stacken verloren
- Aufbau in Sekunden
Mit EQ-Modus
- Deutlich weniger Bildfeldrotation bei guter Ausrichtung
- Je nach Mechanik längere Einzelbelichtungen möglich
- Voller Sensorbereich nutzbar
- Ausrichtung zum Pol nötig
Häufige Fragen
Fragen zu EQ-Modus
Brauche ich den EQ-Modus als Einsteiger?
Nein. Wer kurze Belichtungen stackt, kommt ohne aus. Weil er sich nicht nachrüsten lässt, lohnt sich die Frage trotzdem vor dem Kauf.
Ist der EQ-Modus kompliziert einzurichten?
Er verlangt eine ungefähre Ausrichtung zum Himmelspol. Die Geräte führen per App durch den Schritt, es bleibt aber ein Handgriff mehr als beim einfachen Aufstellen.
10 von 17 Modellen
Smart-Teleskope mit EQ-Modus
- CelestronCelestron Originab 4.599 €
- CelestronCelestron Origin Mark IIab 5.229 €
- DWARFLABDWARF miniab 429 €
- DWARFLABDWARF 3ab 529 €
- DWARFLABDWARFLAB Dracoab 1.399 €
- DWARFLABDWARF IINicht regulär verfügbar
- ZWOSeestar S30ab 479 €
- ZWOSeestar S50ab 499 €
- ZWOSeestar S30 Proab 699 €
- ZWOSeestar S50 Proab 999 €
Mehr dazu
Quellen & Grundlage
- Seestar – EQ Mode Setup GuideDokumentiert Schrägstellung, Polausrichtung und EQ-Ablauf.
- DWARF 3 – Setup-HandbuchDokumentiert EQ-Modus und maximal 60 Sekunden Einzelbelichtung.









