lichtjahr8
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Technik · 4 Min. Lesezeit

Seestar Video Stack für Mond und Planeten

Das im September 2025 dokumentierte App-Werkzeug verrechnet kurze RAW-Videos direkt zu einem Einzelbild.

KI-generiertes Bild: KI-generierte redaktionelle Aufnahme eines neutralen Arbeitsplatzes für astronomische Bildbearbeitung und Bildserien; kein Teleskop ist dargestellt.KI-generiert
KI-generierte Illustration – sie zeigt kein bestimmtes Gerät und belegt nichts.

Kurz gesagt

  • Video Stack arbeitet mit Videos aus dem Solar-System-Modus.
  • Die Aufnahme muss zuvor mit aktiviertem RAW-Format erstellt worden sein.
  • Das Ergebnis wird als Einzelbild im selben Verzeichnis gespeichert.

Ein einzelnes Videobild vom Mond wirkt oft unruhiger als der Moment, den man gerade gesehen hat. Video Stack sucht deshalb in einer kurzen Sequenz nach gemeinsam nutzbaren Bildinformationen und verrechnet sie zu einem Ergebnis. Seestar dokumentierte den Ablauf am 28. September 2025 für Mond, Planeten und – nur mit geeignetem Sonnenfilter – die Sonne.

Erst aufnehmen, dann stapeln

Video Stack wird nicht während der Aufnahme gestartet. Nutzer öffnen im Seestar-Album ein Video aus dem Bereich „Solar System“ und wählen dort „Stack“. Voraussetzung ist laut Hersteller, dass das Video mit aktiviertem RAW-Format aufgenommen wurde.

Die App richtet die Einzelbilder aus und verrechnet sie zu einem statischen Ergebnis, das im Ordner des Ausgangsvideos gespeichert wird. Die Bearbeitungszeit hängt von der Länge des Videos ab.

Seestar empfiehlt im Tutorial kurze Sequenzen von ungefähr zehn Sekunden und eine stabile Aufstellung. Diese Empfehlung ist kein allgemeiner Optimalwert für jedes Ziel und jede Bedingung, sondern die Vorgabe des Herstellers für seinen integrierten Ablauf.

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