Manche Nebel und Galaxien passen nicht in ein einzelnes Sensorfeld – selbst wenn die Optik genügend Licht sammelt. Seit Anfang September 2026 kann Celestron Origin deshalb mehrere Teilaufnahmen zu einem größeren Himmelsausschnitt verbinden. Voraussetzung sind Origin Core 1.5.6240 und eine aktuelle Version der mobilen App.
Wenn ein Bildfeld nicht reicht
In der App wählen Nutzer einen Bildbereich, der über das normale Sensorfeld hinausgeht. Origin zerlegt ihn in überlappende Teilfelder, nimmt diese nacheinander auf und kombiniert die Ergebnisse zu einem Mosaik.
Die Funktion vergrößert damit den erfassbaren Himmelsausschnitt, nicht die Öffnung oder die optische Auflösung des Geräts. Für ein sauberes Gesamtbild müssen Helligkeit, Hintergrund und Sterne an den Übergängen konsistent verarbeitet werden.
Version 1.5.6240 enthält laut Release Notes außerdem mehrere Fehlerkorrekturen: laufende Aufnahmen lassen sich schneller abbrechen, Autofokus und Liveansicht sollen nicht mehr unbegrenzt hängen, und ein wegen Sichtbedingungen abgebrochener Ablauf liefert das bis dahin erzeugte Stack-Ergebnis aus.



