Hotpixel fallen besonders dann auf, wenn sie Nacht für Nacht an derselben Stelle stehen. Dithering setzt genau dort an: Celestron führte die kleinen Positionswechsel Anfang April 2026 für das Origin-System ein. Voraussetzung sind laut Hersteller Origin Core 1.4.6084 oder neuer und eine aktuelle Origin-App.
Warum die Aufnahme sich überhaupt bewegen soll
Beim Dithering verändert die Montierung die Position zwischen einzelnen Belichtungen geringfügig. Dadurch liegen Hotpixel und andere ortsfeste Sensorartefakte im ausgerichteten Bildstapel nicht immer an derselben Stelle. Die spätere Verrechnung kann sie leichter unterdrücken.
Das Verfahren erzeugt nicht automatisch mehr Signal und ersetzt weder Dark Frames noch eine saubere Kalibrierung. Wie stark es sichtbar hilft, hängt vom Aufnahmeablauf und der weiteren Verarbeitung ab.
Wer zusätzlich den StarSense Autoguider verwendet, benötigt nach den Celestron-Release-Notes mindestens SSAG-Firmware 35.12.05. Der Autoguider ist für Dithering nicht grundsätzlich erforderlich.



